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Nottingham - University of Nottingham - 2004

Erfahrungsberichte von Studierenden, die in Großbritannien ihr Auslandssemester absolviert haben

Nottingham - University of Nottingham - 2004

Beitragvon Adam Dubielecki am Mo 14. Jan 2008, 13:27

1. Vorbereitungen
1.1 Versicherungen
Zum Thema Versicherungen kann ich leider nicht viel sagen, da ich über meinen Arbeitgeber AIRBUS krankenversichert war und ansonsten keinerlei Versicherungen abgeschlossen habe. Ich glaube auch nicht, dass dieses in England nötig ist.

1.2 Visum
Soweit mir bekannt ist kann man sich in England als EU-Bürger solange aufhalten wie man möchte. Ein Personalausweis reicht zur Einreise aus.

1.3 Gepäck
Da ich mit dem Auto angereist bin, musste ich nicht auf eine Gepäckbeschränkung achten. Daher habe ich neben meiner Kleidung auch Laptop, Posaune, Bettdecke, Wasserkocher, Wörterbücher, Formelsammlungen und Schreibmaterialien mitgenommen. Dies hängt auch davon ab, ob man in einen vorhandenen Haushalt (Küchengeräte vorhanden), in ein Studentenwohnheim (Bettdecke vorhanden) oder in ein möbliertes Haus einzieht (nur Möbel vorhanden).
Das Wetter in den „Midlands“ von England ist dem Wetter in Hamburg sehr ähnlich, vielleicht noch ein bisschen feuchter. Deshalb ist man gut beraten, wetterfeste Kleidung einzupacken, gerade wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Uni fährt bzw. geht. Aber die Engländer trotzen dem Wetter sehr gut, sodass sie auch im Winter oder bei Regen mit kurzärmligen Hemden bzw. Miniröcken und ohne Jacke ausgehen.

1.4 Anreise
Wir sind mit dem PKW und der Fähre angereist. Obwohl wir mit drei Personen gefahren sind, war dies preislich zwar etwas teurer als ein Billigflieger, aber dafür hat man dann ein Auto zur Verfügung, keine Gepäckbeschränkung und kann direkt von und zur Haustür fahren.
Unsere Strecke verlief von Hannover über Bielefeld, Duisburg, Niederlande, Belgien nach Calais. Dort haben wir die Fähre nach Dover genommen und sind über London weiter gefahren.
Die Fähre Calais-Dover ist auf jeden Fall die günstigste Variante. Man kann zwar auch von Cuxhaven nach Harwich oder von Hoek van Holland nach Harwich fahren, dies ist jedoch teurer und bringt keine zeitliche Ersparnis. Das Ticket habe ich im Internet auf einer der zahlreichen Buchungsseiten (http://www.ocean24.de, http://www.aferry.de) im Voraus gebucht und so ein günstiges Angebot bekommen. Wir sind mit der Fährgesellschaft „Hoverspeed“ gefahren, die jedoch nicht zu empfehlen ist. Zwar ist die Überfahrt aufgrund des Katamarans 1h schneller, allerdings kommt es oft zu Verspätungen, da nur 1 Fähre zwischen Calais und Dover pendelt.
An den Linksverkehr habe ich mich schnell gewöhnt, zumal in England auch sehr gemäßigt und rücksichtsvoll gefahren.


2. Unterkunft und Verpflegung
2.1 Unterkunft
In Nottingham hat man leider nicht die Möglichkeit in einem Studentenwohnheim der Universität auf dem Campus zu wohnen. Diese sind für Erstsemester- und außereuropäische Studenten (die mehr bezahlen als wir) reserviert. Jedoch werden manchmal vom „Accomodation Office“ einige Restplätze angeboten.
Für europäische Studenten wird ein „Housing Event“ organisiert. Dieses findet an mehreren Wochenenden vor Semesterbeginn statt. Das Event für die Einsemesterstudenten ist meistens am letzten Wochenende vor Semesteranfang, allerdings sollte man ruhig schon ein Wochenende früher anreisen, da mit jedem Event die Anzahl der vernünftigen Häuser abnimmt. Teilnehmen sollte man aber auf jeden Fall, da man sofort viele Leute kennen lernt und darüber hinaus die Chance bekommt ein Semester in einer ur-europäischen Gemeinschaft zu leben (bei mir: zwei Deutsche, zwei Franzosen/-sinnen, eine Spanierin und eine Belgierin). Gewohnt wird während des Events in einem Wohnheim auf dem Campus. Am ersten Abend gibt es ein gemeinsames Essen und anschließend muss man im angrenzenden Pub seine „housemates“ für die nächsten drei Monate finden. Am nächsten Tag geht es dann auf „house hunting“ und hoffentlich hat man gegen Abend seine neue Bleibe für die nächste Zeit gefunden. Das alles macht super Spaß, ähnlich wie eine riesige Game-Show.
Häuser gibt es in Nottingham glücklicherweise genügend. Meistens sind es typische englische Reihenhäuser aus der Arbeiter-Zeit, d.h. nicht mit deutschen Ansprüchen zu messen, aber äußerst gemütlich. Als Stadtviertel bieten sich Beeston und Lenton an. In Lenton wohnt wirklich in jedem Haus ein Student. Hier ist also jeden Abend irgendwo eine Party und außerdem liegt es zwischen Uni und Stadt. Ich habe hier gewohnt und würde es auch jedem empfehlen. In Beeston wohnen eher die älteren Studenten, da es dort ein bisschen ruhiger und familienfreundlicher zugeht.
Die Monatsmiete betrug für unser 6-Personen-Haus 220 Pfund pro Person. Im Allgemeinen variieren die Preise von 200 bis 260 Pfund. Schwierig ist es etwas für drei Monate zu finden, da die meisten Vermieter nur für das ganze Semester von September bis Ende Januar vermieten. Daher muss man eventuell einen Monat mehr bezahlen.

2.2 Verpflegung
Die Kosten für Lebensmittel sind in Nottingham ein bisschen höher (ca. 20%) als bei uns in Deutschland, allerdings nicht zu vergleichen mit London. Es gibt überall große Supermärkte mit breiter Auswahl wie Tesco, ASDA oder Sainsburry’s. Außerdem gibt es auch einen ALDI Markt in Nottingham, wo man deutsche Produkte wie z.B. Schwarzbrot, Käse und Wurst kaufen kann. Da das englische Essen auf Dauer doch eher eintönig ist, habe ich manchmal gerne darauf zurückgegriffen.
In der Uni gibt es eine große Anzahl von Mensen, die jedoch entweder recht teuer oder qualitativ nicht überzeugend sind. Außerdem ist man meistens nur vormittags oder nachmittags in der Uni, sodass ich sehr viel zu Hause gegessen habe.
In der Stadt gibt es eine Menge von Sandwich- und Imbiss-Läden sowie günstige Restaurants. Auf jeden Fall sollte man einmal in einem Cafe ein „Full English Breakfast“ genossen haben.


3. Hochschule
3.1 Der Campus und die Uni
Die University of Nottingham ist eine richtige Campus Uni. Das heißt, alle Gebäude befinden sich in einem weitläufigen Park mit Seen und Bäumen. Alle Erstsemester-Studenten wohnen in Wohnheimen auf dem Campus. Deswegen gibt es auch 14 Pubs, einen Supermarkt, ein Krankenzentrum, Frisöre etc. auf dem Campus. Es hat mir viel Spaß gemacht in so einer Umgebung zu studieren. Leider sind die Ingenieurgebäude jedoch die hässlichsten des Campus.
Der Campus der Business School ist ca. 10min entfernt. Dieser Campus wurde erst in den 90er geschaffen, sodass alle Gebäude, Computer und Parklandschaften sehr modern sind. Es erinnert ein wenig an die Nordakademie, jedoch ist alles offener, weitläufiger und futuristischer.
Beim berühmten Times Uni-Ranking liegt die University of Nottingham oft auf Spitzenplätzen, gerade im Ingenieurbereich.


3.2 Bewerbung
Das Problem bei der Bewerbung ist, dass viele Unis in England, so auch die University of Nottingham, keine richtigen Bewerbungsverfahren für Studenten haben, die nur ein Semester dort „zum Spaß“ studieren wollen. Ich weiß auch nicht mehr genau, wie die Reihenfolge bei mir war. Auf jeden Fall sollte man das „International Office“ aber auch dass „Administration Office“ kontaktieren. Da die University of Nottingham schon Partnerverträge mit allen wichtigen Unis Europas hat, macht es auch keinen Sinn auf einen Erasmus-Vertrag zu drängen. Vielmehr sollte man in seinem Anschreiben erklären, dass man für ein Semester dort als „occasional student“ studieren möchte und nach den Formalitäten fragen. Meine Ansprechpartnerin war Penny Walters im „Administration Office“. Sie hat mir eigentlich immer geholfen und ich würde auch raten mich bei Ihr persönlich zu erkundigen. Ich glaube, ich musste dann noch ein Zeugnis, Motivationsschreiben und Englisch-Zertifikat mitschicken.

3.3 Belegung von Lehrveranstaltungen
Da ich im Ausland gerne in Richtung Wirtschaftsingenieur studieren wollte, habe ich mich für den Kurs „Manufacturing Engineering and Management“ entschieden. Dort studiert man grundlegende Ingenieur-Fächer an der „School of Engineering“ und gleichzeitig Business-Fächer an der „Business School“.
Etwas kompliziert ist dann die Kurswahl. Man kann sich aus dem Online-Kurskatalog die Beschreibungen und Zeiten der Kurse ansehen und muss sich selber den Stundenplan zusammenstellen. Dabei ist man aufgrund zahlreicher Überschneidungen jedoch in der Wahl eingeschränkt. Die Kurse sind mit Credit Points bewertet, sodass alle Studenten im Semester 60 Punkte sammeln. Ich habe mich für 50 Punkte entschieden um nicht zuviel Zeit in Kursen zu verbringen.
Eigentlich soll man zum größten Teil Kurse aus seiner School (bei mir „School of Engineering“) wählen, als Erasmus/Occasional Student kann man aber Kurse aus allen Departments wählen. Man muss nur von jedem Professor eine Unterschrift für den Kurswahlzettel bekommen. Die Kurswahl und Einschreibung war bei mir sehr chaotisch sodass ich mehrmals zwischen „Admission Office“ und der „Schiool of Engineering“ pendeln musste. Aber es war ein guter Einstieg ist Uni-Leben.

3.4 Empfehlenswerte Lehrveranstaltungen
Ein großer Unterschied herrscht zwischen Veranstaltungen der Business und der Engineering School. Während in der Business School Vorlesungen mit mehreren hundert Studenten die Regel sind, gibt es bei Engineering Kursen meist nur ca. 30 Teilnehmer. Daher kann ich die Ingenieur Fächer empfehlen. Auch in den begleitenden Projekten und Laboren arbeitet man mit vielen englischen und internationalen Studenten zusammen und lernt viele Leute kennen. Andererseits fand ich es auch spannend einmal in einem 300-Personen Hörsaal zu sitzen und anschließend selbständig in der Bibliothek die Themen vor-/nachzubereiten. Bestimmte Fächer kann ich nicht empfehlen. Ich habe Thermodynamics 2, Measurement and Control und Functional Materials sowie Risk Management Decisions und Strategic Management belegt, aber natürlich muss sich jeder selbst entscheiden, was ihn am meisten interessiert. Das Niveau der Vorlesung ist im Ingenieur-Bereich mit unseren Vorlesung bei Herrn Tamm zu vergleichen, im Business-Bereich ist es jedoch sehr viel tiefgehender und anspruchsvoller.

3.5 Studiengebühren
Da die Nordakademie bedauerlicherweise keine Partnerhochschule in Großbritannien hat, müssen wir Studiengebühren zahlen. Diese richten sich in Nottingham nach den gewählten Kursen. Wir zahlen die gleichen Gebühren wie Britten, sodass ich für mein Semester 480 Pfund bezahlen musste. Der Betrag kann dann bar oder in Raten bezahlt werden.

3.6 Bibliothek
Es gibt verschiedene Bibliotheken in Nottingham. Zum Beispiel hat der Engineering Bereich eine eigene Bibliothek und die Business School auch. Da die Leihzeit für nachgefragte Bücher auf 1 Tag bzw. 1Woche beschränkt ist, bekommt man auch jedes Buch, wenn man es vorbestellt. In der Business School kann es jedoch knapp werden, da jede Woche 300 Teilnehmer zur Vorbereitung auf einen Kurs bestimmte Kapitel aus 3-4 Büchern lesen müssen. Daher habe ich mir auch für einen Kurs ein Buch gekauft. Als Zugangskarte für die Bibliotheken, wie eigentlich für alles auf dem Campus, dient die „Smartcard“, der elektronische Studentenausweis.

3.7 EDV –Anlagen
Computerräume mit Internetzugang gibt es in ausreichender Menge in allen Bibliotheken und Fachbereichen. Dort kann man auch in Online Bibliotheken recherchieren, seine Noten abfragen und Kursdokumente herunterladen. Ein perfektes System.

3.8 Mensa
Auf dem Campus verteilt gibt es zahlreiche Mensen. Die Hauptmensa (und auch die beste) ist im Portland-Building zu finden. Da ich jedoch selten den ganzen Tag in der Uni war und zusätzlich das Essen ziemlich teuer ist (ca. 4 Pfund), habe ich dort selten gegessen.

3.9 Sport und andere Freizeitangebote
Während der ersten Woche findet auf dem Campus die „Fresher’s Fair“ statt. Dies ist eine riesige Messe, auf der sich alle Societys (bei uns Referate) vorstellen. Dort sollte man sich auf jeden Fall informieren. Societys sind eine Art Vereine, mit denen man sich regelmäßig trifft, um der gewählten Aktivität nachzugehen. Es wird eigentlich alles Erdenkliche angeboten von Sportarten über Musik und sonstige Interessen (Schokolade, Wandern, Theater, Living History). Societys stellen einen großen Teil des Campuslebens dar und man lernt viele nette Leute kennen. Ich habe in der Big Band der Uni mitgespielt und sehr viel Spaß gehabt.
Auf dem Campus befindet sich ebenfalls ein neues Sportcenter mit Schwimmhalle, wo alle Sport Societys trainieren. Allerdings gibt es eine Teilnehmergebühr für das Center, die nicht ganz billig ist.

3.10 Semesterzeiten und Klausuren
Die Semesterzeiten gehen in Nottingham von Mitte September bis Mitte Dezember. Im Januar werden dann die Klausuren geschrieben. Da unser Praxissemester ja bereits im Januar weitergeht, muss man sich überlegen ob es wert ist, die Klausuren mitzuschreiben. Da für mich die Chance gering war, dass mir Kurse anerkannt werden, habe ich mich von Anfang an entschieden, keine Klausuren mitzuschreiben. So konnte ich mich ganz auf Land und Leute konzentrieren. Manchmal ist es natürlich etwas sinnlos überhaupt für die Vorlesung zu arbeiten, jedoch kann man einen für sich passenden Mittelweg finden.


4. Kontaktmöglichkeiten
4.1 Innerhalb der Hochschule
Da ich meine Kurse in vielen verschiedenen Departments und Alterstufen hatte, habe ich selten Kurse mit denselben Leuten gehabt, Aufgrund der Wahlmöglichkeiten ist dies auch nicht mit der Nordakademie zu vergleichen. Daher habe ich in den Kursen selber nicht so viele intensive Kontakte geschlossen.
Die meisten Leute habe ich gleich am Anfang durch das „Housing Event“ kennen gelernt und anschließend durch die Uni Big-Band. Zusätzlich lernt man in den Laboren und kleineren Projekten die Studenten besser kennen. Dort herrscht nicht die anonyme Atmosphäre der Vorlesung sondern man muss zusammen ein Ergebnis abliefern.

4.2 Außerhalb der Hochschule
Durch dass intensive Campus-Leben und die große Erasmus-Gemeinschaft habe ich außerhalb der Uni wenig Aktivitäten gemacht und damit auch nicht sehr viele Leute kennen gelernt. Für die kurzen drei Monate ist man eigentlich auch völlig mit dem Uni-Freundeskreis ausgefühlt. Kurz vor Weihnachten habe ich nur in meiner Freizeit auf einem deutschen Weihnachtsmarkt ausgeholfen. Dies war sehr lustig, da sich die Engländer sehr für Deutschland interessiert haben und oftmals alte Geschichten über Deutschland erzählt haben.


5. Was man gesehen und getan haben sollte
5.1 Öffentliche Verkehrsmittel
Das lokale Busnetz in Nottingham ist sehr gut ausgebaut. Ich habe mir zwar für die Zeit ein Fahrrad gekauft und so diesen Service nicht in Anspruch genommen, jedoch gibt es günstige Monatskarten. Wenn man aber national reisen möchte wird es in England schon komplizierter. Man hat entweder die Möglichkeit per Bus (http://www.nationalexpress.co.uk) oder per Bahn (http://www.thetrainline.com) zu reisen. Wenn man keine Angebote erwischt oder keine Ermäßigungskarte hat, wird dies schnell teuer und ist oft mit langen Reisezeiten verbunden. Daher habe ich mich entschieden mein Auto mitzunehmen. Ein Auto zu mieten, ist in England offiziell erst ab 25 Jahren möglich. Allerdings gibt es ebenfalls ein dichtes Netz an Billigfliegern, wenn man z.B. Dublin oder Edinburgh besichtigen möchte.

5.2 Die Stadt Nottingham
Nottingham besitzt sicherlich kein malerisches Stadtbild, jedoch ist es eine geniale Studentenstadt. Da hier zwei Unis mit insgesamt 30000 Studenten sind, ist in der Stadt eine Menge los. Die lebhafte und auch schöne Innenstadt mit Fußgängerzone ist unter der Woche wie am Wochenende voll mit Besuchern, die die guten Shopping Möglichkeiten nutzen. Abends verwandelt sich die Innenstadt dann in eine Partymeile. An jeder Ecke gibt es eine Studenten-Bar oder einen -Club. Hier ist alles auf Studenten ausgerichtet, sodass es immer günstige Angebote gibt. In der Nacht zeigt sich die englische Kultur wirklich am deutlichsten, besonders wenn um 23.00 alle Menschen aus den Pubs strömen.
Auf jeden Fall besuchen sollte man den ältesten Pub Englands „Ye Old Trip to Jerusalem“, der teilweise in eine alte Höhle unterhalb des Nottinghamer Schlosses gebaut wurde. Außerdem ist der Wollaton Park optimal zum Joggen und Spazierengehen. Ungefähr 40 Minuten entfernt ist der Sherwood Forest mit der großen Robin-Hood-Eiche. Hier gibt es zwar nicht so viel zu sehen, trotzdem gehört es dazu auf den Spuren von Robin Hood gewandert zu sein.
Ansonsten hat mir an Nottingham sehr gut gefallen, dass alles sehr zentral und komprimiert ist. Die meisten Studenten wohnen in einem Umkreis von ca. 3km und die Innenstadt ist auch in 15 Geh-Minuten zu erreichen.
Nicht weit von Nottingham entfernt liegt der „Peak District“, eine reizvolle Hügellandschaft, die zahlreiche Erholung- und Wandermöglichkeiten bietet. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe ist Lincoln, eine typische englische Kleinstadt mit gemütlichen Fachwerkhäusern. Nach London gibt es stündliche Verbindungen mit dem Zug (2h) und mit dem Bus (3h). Auch Birmingham (1h) und Manchester (3h) liegen in der näheren Umgebung.


6. Verhaltenshinweise
Meiner Meinung nach sollte man die drei Monate in vollen Zügen genießen und versuchen sein Englisch zu verbessern. Dazu muss man einen Kompromiss zwischen völligem Partyleben und Streberdasein finden, was jedem selbst überlassen ist. Außerdem sollte man neben der Erasmus Erfahrung auch noch versuchen sich unter englische Studenten zu mischen. Dies klingt sehr banal, ist aber gar nicht so einfach. Da an der University of Nottingham jedes Jahr 30% Auslandsstudenten studieren, haben Einheimische oftmals wenig Interesse diese kennen zu lernen. Um dem entgegenzuwirken und gleichzeitig seine Sprachkenntnisse zu verbessern, ist ein sog. Tandem hilfreich, das vom German Department angeboten wird.


7. Sonstiges
Bei sonstigen Infos einfach Mail an:
martin.isermann@lycos.de


Da nicht alle Artikel ständig auf Vollständigkeit und Korrektheit überprüft werden können, gibt es hierfür keine Garantie. Solltet ihr über tote Links oder E-Mail Adressen stolpern, bitte kurze Info an uns, dann können diese angepasst oder entfernt werden.
Modus: "Rock my Life!" - ...du bestimmt was du bist...und was du wirst!
Adam Dubielecki
 
Beiträge: 46
Registriert: Di 20. Nov 2007, 13:34
Hochschule: FH Nordakademie in Elmshorn
Auslandssemester in: Cape Town
Auslandssemester an: University of Cape Town

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